Kostengünstiger Strom vom Dach

Photovoltaik: Vergütung und Förderung nutzen

Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenenergie in kostenlosen Strom um, der zu staatlich garantierten Preisen ins Netz eingespeist werden kann
 

Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise stellen Erneuerbare Energien eine echte Alternative zu herkömmlichen Energiequellen dar und sorgen für Unabhängigkeit gegenüber den Stromanbietern. Zudem wird die Photovoltaik-Technik und das Einspeisen ins Netz von überschüssigen Stromreserven staatlich gefördert.

Pro installierter Kilowatt-Peak, also der Spitzenleistung, können pro Jahr zirka 800 bis 850 Kilowattstunden Stromertrag erwartet werden. Dafür sind etwa 10 Quadratmeter Solarzellenfläche notwendig. Im Sommer können sogar bis zu 930 Kilowattstunden pro Jahr erzeugt werden. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und muss vom örtlichen Energieversorger 20 Jahre lang abgenommen werden. Aber Achtung: Die Höhe der Einspeisevergütung hängt vom Jahr der Antragstellung ab. Ab dem 1. April 2012 beträgt der Vergütungssatz für Anlagen bis 10 Kilowatt 19,50 Cent.

Die staatlich garantierte Vergütung ist jedoch nicht der einzige Weg, um mit einer Photovoltaik-Anlage Geld zu sparen: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet spezielle Förderprogramme an, die für den Bau einer Photovoltaik-Anlage zinsgünstige Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren vorsehen. Auch einzelne Bundesländer, Städte, Gemeinden und Energieversorger haben Zusatzförderungen aufgelegt, die in der Regel vor Baubeginn geprüft und beantragt werden müssen.

Bei der Installation einer Photovoltaik-Anlage ist Folgendes zu beachten: Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30 Grad Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25 Grad und 60 Grad verringern den Energieertrag nur geringfügig. Grundsätzlich sollten sich Hausbesitzer hinsichtlich Montage und Auswahl der richtigen Solaranlage an den Fachmann wenden.

Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
Quelle: www.dach.de, mtc/mp